udo moll - trompete harmonium elektronik
matthias muche -posaune raagini
sebastian gramss - kontrabass

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das mollsche gesetz wurde im Sommer 2004 gegründet
als improvisatorisches Forschungsprojekt.
Die beiden massgeblichen Gesetze, die seither gelten, lauten:

1. kein Stück dauert länger als 60 Sekunden

2. auf jedes Stück folgt eine Pause in derselben Länge (wie das Stück...)

Diese ebenso einfachen wie radikalen Regeln verändern die Art und
Weise, wie Musik entsteht, aber auch wie sie vom Publikum wahrgenommen
wird, massiv. Auf der Bühne fordert dieses Format größtmögliche
Klarheit, Pointierung, schnelle Entscheidung – im Auditorium fordert es
eine starke Fokussierung auf den Moment (die wahrgenommene Gegenwart
dauert 30 Sekunden) und erhöht die Irritierbarkeit – Irritierbarkeit
als Schärfung der Sinne. Die Pausen laden dazu ein, den Fokus von ganz
scharf auf unendlich zu stellen, sie sind die Resonanzräume in der Zeit.

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